Bioptics


Bei extremer Fehlsichtigkeit, die weder mittels Augenlasern noch durch eine Linsenimplantation allein behoben werden kann, kann eine Kombination aus beiden Verfahren die Lösung sein. Bei dem sogenannten Bioptics Verfahren wird in einem ersten Schritt der LASIK-Flap (Hornhautscheibchen) geschnitten und die Kunstlinse implantiert. Dies kann eine phake Linse sein, die zusätzlich zur körpereigenen Linse implantiert wird oder eine Intraokularlinse, die die natürliche Linse ersetzt.

Ungefähr drei Monate nach der Linsenimplantation wird die noch bestehende Restfehlsichtigkeit (u.a. Hornhautverkrümmung, Aberration) durch eine LASIK korrigiert. Dafür wird der in der ersten Operation präparierte Flap aufgeklappt und die tiefer liegenden Hornhautschichten durch den Excimer-Laser so modelliert, dass die Restfehlsichtigkeit behoben wird. Nachdem das Hornhautscheibchen zurückgeklappt wurde, saugt es sich selbst wieder fest.

Voraussetzungen für Bioptics


Bioptics eignet sich sowohl für junge als auch ältere Patienten mit:

  • sehr hoher Fehlsichtigkeit
  • Kurzsichtigkeit: ab -20 bis -25 dpt
  • Weitsichtigkeit: ab +4 bis +8 dpt
  • Hornhautverkrümmung: bis 12 dpt
  • individueller Grenzbereich: -25 bis -30 dpt und +8 bis +12,5 dpt

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