Risiken beim Augenlasern - Keine Angst vorm Augenlasern

Augen lasern risiken

Viele Personen, die unter einer Fehlsichtigkeit leiden, sehnen sich nach einem Leben ohne Brille oder Kontaktlinsen. Doch die Angst vor einer Augenlaser-Operation hält Betroffene oft davon ab, die OP tatsächlich durchführen zu lassen. Die Bedenken der Betroffenen sind dabei ganz unterschiedlich und reichen von Ängsten vor der Operation selbst, den Schmerzen, den Nebenwirkungen und Risiken, bis hin zu Ängsten vor einer vollständigen Erblindung. Grund für diese Ängste sind meist Unwissenheit oder allgemeine Verunsicherung. Diese können Patienten genommen werden, indem sie besser verstehen, was bei der Operation genau passiert. Daher hat KlinikumPlus die häufigsten Patientenfragen zusammengetragen und beantwortet:

„Kann ich durch Augenlasern blind werden?“

Der bei einer Augenlaser-Operation verwendete Augenlaser hat eine sehr begrenzte Eindringtiefe (wenige Zehntelmillimeter) und wirkt ausschließlich im trockenen Bereich der Hornhaut. Daher können tiefer liegende Schichten, wie z.B. der Sehnerv, nicht durch den Augenlaser getroffen werden. Lasersysteme der neuesten Generation sind besonders genau und sicher, sodass technische Fehler sehr selten und eine Erblindung während oder nach einer Augenlaser-Behandlung nicht möglich ist.

„Kann die Augenlaser-OP misslingen, sodass ich wieder eine Brille brauche?“

Ein Augenlaser arbeitet äußerst präzise. Somit ist, abhängig von dem Grad der Fehlsichtigkeit, die Korrektur der Sehschwäche bis zu 100% möglich. Bei geeigneten Patienten gelingt die Laserkorrektur meist schon mit dem Ersteingriff. Eine verbleibende Restfehlsichtigkeit kann durch eine Nachbehandlung oder das Tragen einer schwachen Sehhilfe (z.B. für Autofahrer) behoben werden. Allerdings ist nicht jeder Brechkraftfehler optimal behandelbar. Dies hängt im Einzelfall von der Art und der Schwere der Fehlsichtigkeit sowie der Beschaffenheit des Auges ab.

Augen lasern: Risiken der OP?

Die Höhe des individuellen Augenlaser Risikos kann nur der Facharzt nach einer entsprechenden Untersuchung des Auges abschätzen. Bei dieser Untersuchung werden unter anderem die Dicke der Hornhaut und eventuelle Erkrankungen des Auges untersucht.

Nach der Behandlung kann es zu einer erhöhten Lichtempfindlichkeit, Schmerzen, leichten Beeinträchtigungen der Sehleistung und Augentrockenheit kommen. In seltenen Fällen kann eine ungefährliche Augeninnendruckerhöhung auftreten. Diese Erscheinungen verschwinden in den ersten 3 Monaten von selbst und werden ggf. mit Augentropfen behandelt. Weitere Risiken beim Augenlasern sind:

  • herabhängendes Augenlid
  • beeinträchtigte Dämmerungs- oder Nachtsicht
  • Doppelbilder und Schwindelgefühl bei großem Brechkraftunterschied beider Augen
  • Über- oder Unterkorrektur (erfordert Korrektur durch Folgeeingriff)
  • milchige Trübung der Linse, die zu nebelartigem Sehen führt
  • oberflächliche Narbenbildung der Hornhaut
  • Virus einer Herpes-Infektion kann durch den Eingriff aktiviert werden
  • verletzte Hornhaut stülpt sich infolge einer Hornhautverdünnung nach außen
  • Infektion durch die OP
  • Unverträglichkeit

„Augenlasern: Schmerzen während und nach der Operation?“

Nach der Operation fühlen sich die Augen natürlich etwas merkwürdig an. Einige Patienten haben das Gefühl einen Fremdkörper im Auge zu haben. Als Reaktion bildet das Auge viel Tränenflüssigkeit. Dies fördert die Wundheilung. In Ausnahmefällen können die Augen nach der Augenlaser-OP schmerzen. Dies ist der Fall, wenn durch die Operation oder eine nachträgliche Verunreinigung (z.B. durch Reiben) Bakterien oder Fremdkörper unter den Flap (Hornhautdeckel) gelangen. Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass die Angst vor Schmerzen meist unbegründet ist. Das Augenlasern selbst ist nahezu schmerzfrei. Zudem werden vor der Behandlung schmerzstillende Augentropfen verabreicht. Tritt auch nach der Operation keine Infektion auf, sind keinerlei Schmerzen zu befürchten. Einzig bei der PRK-Methode können nach der Augenlaser-OP Schmerzen auftreten, die mit einem Schmerzmittel aber gut behandelbar sind.

„Gibt es bereits Langzeiterfahrungen bei Augenlaser-OPs?“

Vor etwa 20 Jahren wurden die ersten Augenlaser-OPs durchgeführt. Mit den heute verwendeten, hochentwickelten Augenlasern können bessere Ergebnisse erzielt werden als es mit den damaligen Geräten möglich war. Aufgrund der guten Ergebnisse und der nun vorliegenden Erfahrungen sind die gängigen Behandlungsmethoden anerkannte wissenschaftliche Verfahren zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten. Prognosen über Spätfolgen sind allerdings reine Spekulation. Sollten sich die Dioptrienwerte wieder verschlechtern, ist eine erneute Augenlaser-OP möglich.

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