Augenlaserbehandlung trotz Ängsten?

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Der Traum vom scharfen Sehen ohne Sehhilfe scheitert oftmals an den Ängsten und Bedenken der Betroffenen. Diese Ängste lassen sich einerseits dadurch erklären, dass das menschliche Auge ein sehr empfindliches Organ ist und vor allem Berührungen als unangenehm empfunden werden. Andererseits machen sich Betroffene häufig Gedanken, dass bei der Augenlaserbehandlung etwas schiefgehen könnte. Vor allem die Angst durch die Behandlung zu erblinden, spielt dabei eine nicht unerhebliche Rolle. Auch Operationen jeglicher Art schüren in der Regel zusätzliche Bedenken. Doch was hat es mit Ängsten auf sich und was kann man gegen diese tun?

Was bedeuten Ängste?

Angst ist ein grundlegendes Gefühl, das in Situationen auftritt, die wir als bedrohlich empfinden. Angst kann sich auf ganz unterschiedliche Weise äußern und reicht über Besorgnis bis hin zu unlustbetonter Erregung. An sich sind Ängste aber überlebensnotwendig. So hat die Angst im Verlauf der Evolution das Überleben der Menschheit gesichert, indem sie den Körper auf eine Kampf- oder Fluchtsituation vorbereitet. Dabei beschleunigt Angst den Herzschlag, steigert den Blutdruck oder stört den Schlaf. Doch heutzutage können derartige Reaktionsmuster der Angst zur Last werden und Angst die Aktivitäten und sozialen Kontakte der Menschen einschränken.

Was kann man gegen Ängste tun?

Ein gesundes Maß an Angst ist normal. Bestimmt ein Gefühl von Angst allerdings Ihr Leben, indem es Sie beispielsweise von einem Augenlaser-Eingriff abhält, sollten Sie diesbezüglich etwas unternehmen.

Was Sie selbst tun können:

  • Informieren: Wenn Sie wissen, was während der Operation passiert, können Sie Ihre Unsicherheit verringern. Hierzu können Sie das Gespräch mit dem behandelnden Arzt suchen, Vorträge besuchen, mit anderen Patienten sprechen oder im Internet recherchieren.
  • Planen: Überlegen Sie sich, was Ihnen die größte Angst einflößt. Sind es die Schmerzen – dann planen Sie mit dem behandelnden Arzt und dem Pflegepersonal die Schmerztherapie. Handelt es sich um Angst vor den Risiken? Dann besprechen Sie diese im persönlichen Gespräch.
  • Entspannung und Ablenkung: Ein gewisses Maß an Angst ist normal. Um Ihnen diese jedoch nicht Überhand nehmen zu lassen, können Sie meditieren, Massagen, Homöopathie, Hypnosen oder Aromatherapien durchführen lassen.
  • Musik: Ein bewährtes Mittel gegen Angst kann auch Musik sein. Hören Sie Ihre Lieblingsmusik und schalten Sie vor der Operation ab.

Was Angehörige und Freunde tun können:

  • Unterstützung: Bieten Sie den Bekannten Ihre Unterstützung an. Das kann die Unterstützung im Haushalt unmittelbar nach dem Eingriff sein oder das aktive Zuhören im persönlichen Gespräch. Allein die Gewissheit, dass Unterstützung da ist, kann für viele Personen sehr beruhigend sein.
  • Ablenkung: Ablenkung, egal in welcher Form, hilft Betroffenen häufig.

Was Ärzte und Pfleger tun können:

  • Ein reibungsloser Ablauf: Ein gut organisierter und reibungsloser Eingriff mit kurzen Wartezeiten und aufmerksamen Personal trägt erheblich zum Wohlbefinden der Patienten bei und verringert das Angstgefühl.
  • Informationen: Bieten Sie Interessenten und Patienten vielfältige Informationsquellen an.
  • Beruhigung: Stellen Sie sehr verängstigten Patienten Beruhigungs- und Schlafmittel zur Verfügung, um ihnen eine Operation zu ermöglichen.
  • Psychologen und Seelsorger: Weisen Sie interessierte Patienten darauf hin, dass sie mit geschultem Fachpersonal in individuellen Gesprächen ihre Ängste besprechen und überwinden können.

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