Die Kraft des Wassers - was die sanfte WAL so vorteilhaft macht

Wasserkraft

Wer sich für eine Fettabsaugung – auch Liposuktion genannt – interessiert, steht im ersten Moment vor einer größeren Auswahl an verschiedenen Methoden. Doch woher soll man nun wissen, welche davon am geeignetsten ist? Eine Variante ist die WAL – die wasserstrahlassistierte Liposuktion. Was es mit dieser auf sich hat und welche Vorteile sie bietet, haben wir für Sie zusammengefasst.

Die zu wählende Methode einer Liposuktion ist meist von verschiedenen Kriterien abhängig, an erster Stelle steht hier der Umfang der gewünschten Fettabsaugung. Je nach zu behandelnder Fläche eignen sich also unterschiedliche Varianten. Natürlich ist das Beratungsgespräch beim Facharzt der wichtigste Anhaltspunkt, sich jedoch davor zu informieren schadet nicht. Eine der noch relativ neuen und innovativsten Methoden ist die wasserstrahlassistierte Liposuktion, kurz WAL.

Schnell und einfach

Im Vergleich zu anderen Verfahren ist die WAL besonders sanft und gewebeschonend, da hier einerseits weniger Gewebe mit Tumeszenlösung aufgequollen werden muss, andererseits weil deutlich weniger Kraftaufwand verwendet wird. Zum Einsatz kommt ein flacher, fächerförmiger vom Computer gesteuerter Wasserstrahl, der das Fettgewebe auf sanfte Weise von seiner Umgebung trennt. Dies kann sehr präzise durchgeführt werden, da sich der Druck des Wasserstrahls an die Strukturen des vorhandenen Bindegewebes anpasst. Folglich werden umliegendes Gewebe sowie Nerven oder Blutgefäße so gut wie gar nicht versehrt. Gleichzeitig werden die gelösten Fettzellen sowie das verwendete Wasser durch einen zweiten Kanal abgesaugt, der sich direkt an der Kanüle befindet. Diese Methode eignet sich sowohl für größere Fetteinlagerungen, wie beispielsweise bei einem Lipödem, als auch für feines Konturieren kleinster, diätresistenter Fettpölsterchen.

Die Vorteile im Überblick

Im Vergleich zu anderen Techniken der Liposuktion stehen hier zwei Hauptaugenmerke im Vordergrund:

  • Erstens ist die Belastung für den Körper des Patienten deutlich geringer.
    Dies hat verschiedene Gründe. Zunächst bedarf es knapp 70% weniger Tumeszenslösung, um das Gewebe vor dem Eingriff aufschwämmen zu lassen. Dies liegt daran, dass der Wasserstrahl selbst die Fettzellen auf sanfte Weise heraus löst, um die abtragbar zu machen. Diese Tatsache hat wiederum zur Folge, dass die Operation selbst deutlich kürzer ausfällt und weniger Medikamente nötig macht. Auf eine Vollnarkose kann nämlich in den meisten Fällen verzichtet werden. Die angewandte Lokalanästhesie und damit einhergehende ambulante Behandlung schaffen dementsprechend wesentlich mehr Sicherheit. Außerdem ist der gesamte Eingriff aufgrund der minimal-invasiven Technik (der Zugang geschieht über ca. 5mm große Schnitte an unauffälligen Körperstellen wie Pofalte oder Bauchnabel) und der sanfteren Kanülenbewegung mit weniger Schmerzen verbunden. Blutverlust, Schwellungen sowie Hämatome sind fallen vergleichsweise schwächer aus.

  • Zweitens kann der behandelnde Chirurg hier deutlich gezielter arbeiten,
    was bedeutet, dass das Resultat des Eingriffs noch stärker den Wunschvorstellungen des Patienten entsprechen wird. Das Volumen an eingebrachter Tumeszenzlösung ist so gering, dass die Konturen des Körpers kaum aufschwemmen und der Arzt während der Absaugung eine direkte Sicht hat und so eine präzisere Modellierung vornehmen kann. Er kann das Endergebnis also bereits während der Prozedur detailgenauer einschätzen. Auf diese Weise können ebenfalls Asymmetrien oder Unebenheiten im Gewebe vermieden werden und eventuelle Nachkorrekturen werden so gut wie ausgeschlossen.

Eine Übersicht über weitere Methoden der Fettabsaugung finden Sie hier.

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