Brustvergrößerung


Die Medien vermitteln heutzutage Schönheitsideale, die zum Teil zu einem höheren Anspruch an das eigene Aussehen führen können. Frauen, die sich für eine Brustvergrößerung interessieren, sind aber ohnehin oftmals mit ihrer Brust unzufrieden und die medizinischen Gründe für diese Art der Brustkorrektur eher selten. Diese starke Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper führt bei manchen Frauen letztlich dazu, dass sie ihrem Wunsch nach einer schöneren, wohlgeformten Brust nachgehen und eine operative Brustvergrößerung in Erwägung ziehen.

Die Behandlung im Überblick


Bei einer Brustvergrößerung dauert die Operation selbst in der Regel 1-2 Stunden. Sie wird bei Vollnarkose und stationär durchgeführt und ist mit einem Klinikaufenthalt von 1-2 Tagen verbunden. Nur in seltenen Fällen findet der Eingriff ambulant statt. Nach ca. 5 Tagen wird in der Regel der Verband entfernt und Patientinnen dürfen mit Vorsicht wieder normal duschen. Die Gesellschaftsfähigkeit ist nach ca. zwei Wochen wieder voll hergestellt und das endgültige Ergebnis der Brustvergrößerung nach ca. 4-6 Monaten sichtbar.

Voraussetzungen für eine Brustvergrößerung


Da oftmals keine medizinischen, sondern rein ästhetische Gründe für eine Brustoperation vorliegen, sollte der behandelnde Arzt die Motive der Patientin eingehend erfragen und sie über alle möglichen Risiken und Kosten informieren. Besonders bei sehr jungen Frauen sollte der Arzt seine Beratungsfunktion ernst nehmen. Es sollte deutlich werden, dass das Körperwachstum zum Zeitpunkt der Operation abgeschlossen sein muss und minderjährige Patientinnen das Einverständnis ihrer gesetzlichen Vertreter benötigen.

Mögliche Ausschlusskriterien für eine Brustvergrößerung sind:

  • Minderjährigkeit
  • Schwangerschaft bzw. Stillen
  • „falsche“ Motive für die Brustvergrößerung (z.B. ausschließlich auf Drängen des Partners)
  • akute Infektionen
  • schlechte Wundheilung
  • Blutgerinnungsstörungen
  • Autoimmunerkrankungen
  • schlechte Blutversorgung des Brustgewebes
  • erhöhtes Brustkrebsrisiko

Brustvergrößerung: Kosten & Finanzierung


Behandlung Preise
Brustvergrößerung Kosten (mit Implantaten) ab 4.000 € bis ca. 7.500 €
Brustvergrößerung Kosten (mit Eigenfett) Ersteingriff ab 3.500 € bis ca. 7.500 €
Beratungsgespräch Kosten ab 30 € bis ca. 80 €

  • Versteigerungen von Operationen
  • Restplatzangeboten
  • Pauschalpreisen
  • Billigangeboten im In- und Ausland
  • Wanderärzten
  • Beratungsgespräch (ca. 30-80 Euro)
  • Operation (Operateur, OP-Schwestern, steriler OP-Raum, Material, Instrumente)
  • Materialkosten (z.B. Brustimplantate)
  • Anästhesie (Anästhesist und Narkosemittel)
  • ggf. Übernachtungskosten in der Klinik oder Praxis
  • Nachsorge

Krankenkassen übernehmen die Kosten nur in Ausnahmefällen. Ist der Grund für eine Operation rein ästhetischer Natur, müssen Patienten die Kosten komplett selbst tragen. Auch im Fall einer Folgeoperation müssen Patienten im vollen Maß für die Behandlung aufkommen. Nur bei einer eindeutigen medizinischen Indikation für einen Eingriff besteht die Möglichkeit einer Kostenübernahme durch die Krankenkasse. Dies ist bei Brustvergrößerungen jedoch nur bei sehr wenigen Ausnahmen möglich, da dafür ein nachweislich psychologischer Grund und eine entsprechende ärztliche Bescheinigung vorliegen muss. Dafür hat die Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK), stellvertretend für eine Vielzahl der gesetzlichen Krankenkassen, Voraussetzungen für eine Kostenübernahme für ästhetische Operationen definiert. Um herauszufinden, wie stark sich die Krankenkasse an den Kosten für die jeweilige Behandlung beteiligt, sollte der Patient rechtzeitig einen Antrag auf Kostenübernahme bei der Krankenkasse stellen.

Nicht jeder Patient kann die Kosten für eine ästhetische Operation auf einen Schlag begleichen. Es gibt jedoch Wege und Mittel, die Kosten in Raten zu bezahlen, um den Behandlungswunsch nicht unerfüllt zu lassen. Zum einen besteht die Möglichkeit einen Kredit aufzunehmen, zum anderen bieten viele Kliniken mittlerweile selbst Finanzierungs-Möglichkeiten per Ratenzahlung an. Dafür wird im Beratungsgespräch ein Kostenvoranschlag erstellt und auf Basis des darin festgelegten Behandlungshonorars ein Finanzierungsantrag beim Kreditpartner gestellt. Ganz einfach können Sie sich selbst bei Lendico informieren und für Ihre Wunschbehandlung auch darüber direkt einen Antrag auf eine Finanzierung stellen.

Was Sie vor und nach der Brustvergrößerung beachten sollten


Brustvergroesserung mit Eigenfett Vor der Brustvergrößerung sollte neben einem ausführlichen Beratungsgespräch beim Arzt eine medizinische Voruntersuchung stattfinden, durch die unter anderem Gerinnungsstörungen (durch Blutabnahme) und Gewebeveränderungen in der Brust (ggf. durch Mammographie) ausgeschlossen werden können. Neben einem guten gesundheitlichen Allgemeinzustand und dem Prüfen bestimmter Ausschlusskriterien, sind diverse Aspekte vor und nach einer Brustvergrößerung zu beachten:

Was vor einer Operation zu beachten ist:

  • Gerinnungsstörungen und Gewebeveränderungen sollten durch den Chirurgen ausgeschlossen werden
  • mind. 2 Wochen vor der OP:
  • auf Schmerzmittel (z.B. Aspirin) oder Hormonpräparate (z.B. Antibabypille) verzichten, da diese die Blutgerinnung verzögern
  • Alkohol, Nikotin und Schlafmittel meiden

Was nach einer Brustkorrektur zu beachten ist:

  • innerhalb der ersten Woche: Verband wird entfernt
  • vor Entfernung des Verbands: kein Duschen!
  • nach Entfernen der Verbände & Fäden:
  • ca. 3 Wochen: ganztägiges Tragen eines medizinischen BHs (kein Wonderbra / Push-Up!)
  • mind. 2 Monate: Behandlung der Narben durch Salben & Pflaster
  • Anregung der Durchblutung und Heilung durch kalte Duschen
  • in den ersten 2 Monaten: behutsamer Umgang mit der Brust, Vermeidung von körperlicher Überbeanspruchung (z.B. durch Sport-, Freizeit-, Alltagsaktivitäten)
  • im ersten Jahr: kein Sonnenbaden

Brustvergrößerung: Risiken & Komplikationen


Allgemeine Operationsrisiken (u.a. Nachblutungen, Schwellungen, Störungen der Wundheilung, Blutergüsse oder –Gerinnsel (Thrombose), Infektionen) gelten auch für eine Brustvergrößerung. Ein Spannungsgefühl in der Brust, Schwellungen und leichte Blutergüsse sind in den ersten 2 Folgemonaten nach dem Eingriff normal.


Intraoperative Komplikationen ergeben sich direkt während der Operation oder unmittelbar infolge des chirurgischen Eingriffs. Zu den Risiken gehören die Verletzung der Milchgänge, des Brustmuskels oder der Nerven in der Brust. Grundsätzlich gelten zudem die allgemeinen Risiken, die mit einer Vollnarkose verbunden sind. Um das Restrisiko an dieser Stelle möglichst gering zu halten, sollte die Patientin bei einer Brustvergrößerung in einer stabilen körperlichen Verfassung sein und nicht unter einer Herzkreislauf-, Lungen- oder Stoffwechsel-Erkrankung leiden.

Postoperative Komplikationen können nach Abschluss der Operation bzw. während der Wundheilungsphase auftreten. Dabei kann es u.a. zu Nachblutungen, Wundinfektionen, Heilungsstörungen oder oberflächlichen Venen-Entzündungen in der Brust (Morbus Mondor) kommen. Zudem kann es bei schwachem Gewebe bei einer Vergrößerung der Brust ggf. zu Dehnungsstreifen oder einer Dehnung des Brustwarzenhofes kommen. Auch oberflächlich verlaufende Venen können sichtbarer sein als zuvor. Dies muss, wie andere postoperative Komplikationen, kein dauerhafter Zustand sein. Allerdings können Komplikationen dieser Art nicht gänzlich ausgeschlossen werden.

Wenn der Körper etwas als körperfremd identifiziert, umgibt er es automatisch mit einer Hülle aus Bindegewebe. Während dieses Bindegewebe in der Regel sehr weich ist, bildet sich bei einer Kapselfibrose vermehrt Bindegewebe, was zu Verdickungen und Verhärtungen führt. Diese Kapsel aus Bindegewebe schrumpft und kann im schlimmsten Fall nicht nur Schmerzen hervorrufen, sondern auch dazu führen, dass sich das Implantat verschiebt oder sich die Brust verformt. Obwohl die Ursache für eine Kapselfibrose noch immer nicht genau geklärt ist, zeigen Studien, dass diese Komplikation bei moderneren Implantaten und Operationstechniken heutzutage nur noch in ca. 5% der Fälle auftritt.

  • Risse am Brustimplantat: Entstehen Risse am Silikonimplantat verbleibt das Gel normalerweise in der umliegenden Kapsel. Es kann aber nicht vollkommen ausgeschlossen werden, dass geringe Mengen Silikon in andere Teile des Körpers gelangen. Während eine solche Komplikation ein Anschwellen der Lymphknoten verursachen kann, bleibt mancher Riss aber auch unerkannt, da er keinerlei Symptome hervorruft. Zu den Symptomen zählen in der Regel Knoten in der Brust, ein Volumenverlust, Schmerzen oder eine besondere Empfindlichkeit in der Körperregion. Es muss nicht immer gehandelt werden, wenn geringe Mengen Gel austreten. Sollte es sich allerdings um größere Mengen handeln, kann aus ästhetischen und medizinischen Gründen eine Operation notwendig werden.

  • Deflation: Bei Kochsalzimplantaten kann sich sowohl unmittelbar nach der Brust OP, als auch nach einiger Zeit die Größe oder Form der Brust merklich verändern. Mögliche Ursachen können Beschädigungen der Implantate während oder nach dem Eingriff, Kapselkontrakturen, oder zu extreme Quetschungen der Brust sein. Um die Brustimplantate zu ersetzen, ist in jedem Fall eine erneute Operation notwendig.

Der ästhetische Misserfolg einer Brustvergrößerung hängt nicht allein mit dem Ergebnis der Operation an sich zusammen, sondern ist vielmehr eine Subsumierung unterschiedlicher Ursachen, die ästhetische Makel nach sich ziehen können. Zu ästhetischen Misserfolgen zählen u.a. die Bildung von Narben, Dehnungsstreifen oder Falten (am Implantat) sowie eine Asymmetrie der Brust. Darüber hinaus können sich die Implantate entlang der Quer- oder Längsachse (z.B. Rotation) auf verschiedene Weise verschieben. Zu ästhetischen Misserfolgen zählen das Double-Bubble Phänomen (die sog. “Doppelbrust”), Rippling, Bottoming-Out, eine Symmastie oder eine Wasserfalldeformierung.

In der Regel bleibt die Stillfähigkeit nach einer Brustvergrößerung im vollen Umfang erhalten. In Ausnahmefällen kann sich eine Veränderung der Empfindlichkeit der Brust und vor allem der Brustwarze negativ auf das Stillen nach einer Brustkorrektur auswirken und diesen Vorgang zum Teil erschweren. Bei einem Zugang zur Brust über den Warzenvorhof ist das Risiko dabei am größten. In den seltensten Fällen können infolge der Operation kleine Entzündungen auftreten, die im schlimmsten Fall die Milchgänge verkleben und ein Stillen unmöglich machen.

Spezialisten für Brustvergrößerung:

Brustimplantate wechseln


Für einen Implantatwechsel können ästhetische oder medizinische Gründe vorliegen. Zum einen kann sich die Patientin eine erneute Volumen- oder Formveränderung wünschen, zum anderen können eine Kapselfibrose, Rupturen oder Verschiebungen der Brustimplantate einen Eingriff medizinisch notwendig machen. Meist wird bei einem Implantatwechsel die bestehende Narbe genutzt, um alte Brustimplantate samt des Kapselgewebes zu entnehmen und das neue Implantat in eine ggf. neu geformte Implantattasche einzusetzen. Liegt eine größere Formveränderung der Brust (u.a. alters- oder schwangerschaftsbedingt) vor, wird neben dem Wechsel der Brustimplantate meist zusätzlich das Brustgewebe gestrafft.

Der Implantatwechsel im Überblick

  • Dauer der OP: ca. 1-2 Stunden
  • Art der Betäubung: Vollnarkose
  • Klinikaufenthalt: stationär, 2-3 Tage
  • Verband-Entfernung: nach 1-5 Tagen
  • Gesellschaftsfähig: nach ca. zwei Wochen
  • Faden-Entfernung: nach 1-2 Wochen
  • Spezial-BH: mind. 3 Wochen ganztägig nach Verbandentfernung
  • Nachkontrollen: 2-3
  • Endgültiges Ergebnis: nach 4-6 Monaten sichtbar
  • Kosten Implantatwechsel: ab 4.500 € - ca. 8.000 €

Der Ratgeber zum Thema Brustvergrößerung


  • Was sind die Gründe für eine Brustvergrößerung?
  • Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen?
  • Welche Behandlungen & Methoden gibt es?
  • Worauf muss ich bei der Vor- & Nachsorge achten?
  • Was kostet eine Brustvergrößerung?
  • Welche Risiken & Komplikationen können auftreten?
  • Was sollte beim Beratungstermin geklärt werden?
  • Woran erkenne ich einen guten Arzt?
  • Wie finde ich einen vertrauenswürdigen Arzt?

Klinikum Plus review

Ich bin 25 Jahre alt und habe mich dieses Jahr für eine Brustoperation entschieden. Meinen Arzt habe ich durch KlinikumPlus gefunden. Ich habe lange darüber nachgedacht ob ich diesen Schritt gehen soll und habe mich dann entschieden bei dem vorgeschlagenen Arzt einen Termin aus zu machen. Ich wurde sehr herzlich empfangen und hatte beim Gespräch sofort ein gutes Gefühl. Mein Arzt hat mir alle Fragen beantwortet, hat sich die Zeit genommen, damit ich in aller Ruhe die Größe der Implantate bestimmen bzw. anprobieren konnte.

Er hat mir einen zweiten Termin angeboten, denn die Auswahl der Größe braucht Zeit meinte er, aber für mich war nach dem ersten Gespräch schon klar was ich wollte, weil alles besser war wie vorher. Meine einzige Angst bestand darin, dass ich nicht zufrieden sein würde, weil sie mir vielleicht immer noch zu klein sind. Ich hatte 75a und den BH habe ich damit noch nicht mal ausgefüllt. Ich habe mich mit seiner kompetenten Beratung und Meinung zu einer schönen 75C Brust entschieden. Ich war erstaunt, dass ich innerhalb von 3 Monaten einen OP Termin bekommen habe.

Am Tag der OP war ich natürlich sehr nervös, aber Angst hatte ich eigentlich nur davor, dass ich nicht wieder aufwache. Aber die Freude zu wissen, dass dann alles anders ist, hat überwogen und schwubs lag ich im OP und selbst da war mein Arzt immer noch sehr einfühlsam und hat mich nicht nur als Patientin gesehen, die er abfertigt. Das Gefühl hatte ich jedenfalls. Ich musste über Nacht bleiben und konnte am nächsten Morgen direkt wieder nach Hause. Schmerzen hatte ich so gut wie keine, wobei man bedenken muss, dass jeder Mensch anders schmerzempfindlich ist. Man hat halt einen sehr starken „Muskelkater“, der einen in den ersten 2 Wochen in der Bewegung einschränkt. Als ich nach 6 Wochen die „Weste“ ausziehen durfte und endlich einen richtigen BH anziehen durfte war ich überglücklich.

Ich fühle mich wie ein neuer Mensch und kann es nur jeder Frau empfehlen, die unter einer zu kleinen Brust leidet. Man hat dadurch ein ganz neues Selbstbewusstsein. Ob es die Kleiderwahl ist oder sogar das Liebesleben. Denn wenn man sich in seinem Körper nicht wohlfühlt, leidet man in jeder Hinsicht darunter. Das ist mir erst jetzt bewusst geworden.

Bei den Erfahrungsberichten der Patienten haben wir zum Schutz der Privatsphäre Ersatzfotografien verwendet.

JANA B. - 25 JAHRE, ZAHNARZTHELFERIN

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